Hieronymus Lorm
1821–1902 · ein Werk in der Bibliothek
Hieronymus Lorm (1821-1902), eigentlich Heinrich Landesmann, war ein österreichischer Dichter und Philosoph aus Mähren. Mit 15 Jahren ertaubte er, später erblindete er vollständig.
Trotz seiner Behinderungen entwickelte er das "Lorm-Alphabet", ein taktiles Kommunikationssystem für Taubblinde, das bis heute verwendet wird. Seine pessimistische Lyrik, beeinflusst von Lenaus Weltschmerz, brachte ihm den Beinamen "lyrischer Schopenhauer" ein. Sein Roman "Gabriel Solmar" war sein populärstes Werk.
Autorenbild und Kurzeinordnung sind mit KI erstellt.
- Lebensdaten:
- 1821–1902
- Herkunft:
- Österreich (damals: Kaisertum Österreich)
- In der Bibliothek:
- ein Werk
Werke
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